Autor: Julia

  • Mental Load: Nicht jede Erwartung sollte erfüllt werden

    Mental Load: Nicht jede Erwartung sollte erfüllt werden

    Mental Load bedeutet nicht nur Organisation – sondern oft auch den Druck, allem gerecht werden zu müssen. Den eigenen Erwartungen und den Erwartungen von außen.

    Die meisten Mamas tragen unbewusst Erwartungen von Familie, Gesellschaft oder Social Media:

    • immer geduldig sein,
    • gesund kochen,
    • alles im Blick haben,
    • emotional verfügbar bleiben.

    Doch nicht jede Erwartung muss erfüllt werden. Ich würde sogar weiter gehen und behaupten: Erwartungen sollten bewusst abgelehnt und nicht erfüllt werden.

    Faire Elternschaft bedeutet auch, bewusst zu entscheiden:

    • Was ist uns wirklich wichtig? Und zwar wirklich!
    • Was kostet dauerhaft Kraft?
    • Worauf dürfen wir verzichten?

    Kinder brauchen brauchen Eltern, die langfristig gesund und emotional erreichbar bleiben. Tschau Mental Load!

    Wirklich gute Bücher, die du lesen kannst, während dein Partner die Einschlafbegleitung macht, sind:

    Patricia Cammarata: Raus aus der Mental Load-Falle

    Johanna Stein: Mama muss gar nichts!

    (Es handelt sich um Affiliate Links, das heißt ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Allerdings empfehle ich nur, was ich auch wirklich gut finde.)

  • Wie Jesper Juul Familien verändert hat

    Wie Jesper Juul Familien verändert hat

    Jesper Juul hat die Sicht auf Elternschaft nachhaltig geprägt. Statt Gehorsam und Kontrolle stellte er Beziehung, Gleichwürdigkeit und echte Kommunikation in den Mittelpunkt.

    Seine zentrale Botschaft: Kinder brauchen keine perfekten Eltern – sondern authentische Beziehungen.

    Viele moderne Ansätze wie bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft wurden von seinen Gedanken beeinflusst. Besonders entlastend für viele Familien: Fehler sind erlaubt. Konflikte gehören dazu. Entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen.

    Mittlerweile ist ein Spruch überall auf Social Media zu lesen, der auf seinen Grundsätzen fußt: Beziehung statt Erziehung. Wenn man diesen Satz mit allen Konsequenzen in seinem Familienalltag lebt, wird dieser deutlich entspannter. I promise!

    Beliebte Bücher für den Einstieg, die ich von Herzen empfehlen kann sind:

    (Es handelt sich um Affiliate Links, das heißt ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Allerdings empfehle ich nur, was ich auch wirklich gut finde.)

  • Rituale mit Kindern – Warum sie uns im Alltag Halt geben

    Rituale mit Kindern – Warum sie uns im Alltag Halt geben

    Familienalltag ist oft turbulent. Zwischen Terminen, Arbeit, Müdigkeit und To-do-Listen verlieren wir manchmal das, was eigentlich zählt: Verbindung. Rituale helfen uns, innezuhalten. Sie geben Struktur, schenken Nähe und schaffen kleine Inseln der Achtsamkeit. Außerdem helfen sie Kindern dabei resilienter zu werden, so dass sie für die Herausforderungen des Lebens besser gewappnet sind.

    Ein Gute-Nacht-Lied, die morgendliche Kuscheleinheit, eine Kerze beim Abendessen – Rituale müssen nicht groß oder aufwendig sein. Sie wirken durch Wiederholung und Bedeutung. Gerade für Kinder sind sie wichtig, weil sie Orientierung und emotionale Sicherheit geben.

    Unser ausführliches und liebevoll erstelltes PDF „Spiritualität im Alltag mit Kindern“ zeigt dir konkrete Impulse und einfache Rituale, die ihr sofort umsetzen könnt. Es ist eine Einladung, euren Alltag bewusster zu gestalten – mit Momenten, die in Erinnerung bleiben.

    Lade dir das 10-seitige PDF herunter und entdecke, wie kleine Rituale eure Verbindung stärken können. Plus: Entspannungsmeditation für Kinder, die abends schlecht abschalten können.

  • Kinderzimmer oder Klarheit? Was wirklich zählt, wenn ihr Eltern werdet.

    Kinderzimmer oder Klarheit? Was wirklich zählt, wenn ihr Eltern werdet.

    Die Farbe fürs Kinderzimmer ist ausgesucht, der Kinderwagen steht bereit und irgendwie fühlt sich alles vorbereitet an. Zumindest nach außen.

    Worüber viele werdende Eltern aber nicht sprechen, sind die Dinge, die später wirklich zählen: Wer steht nachts auf? Wer übernimmt den Großteil der Care-Arbeit? Wie regelt ihr eure Finanzen, wenn ein Einkommen wegfällt?

    Ich habe mir diese Fragen damals nicht gestellt. Ich bin einfach in die Elternschaft hineingerutscht und habe vieles so übernommen, wie es „üblich“ ist. Elternzeit, Organisation, Verantwortung – und ehe ich mich versah, war ich in einer Rolle, die sich für mich nicht gut angefühlt hat. Die mich in einen Nervenzusammenbruch und zu Gürtelrose geführt hat.

    Nicht, weil ich das bewusst so wollte, sondern weil wir es nicht vorher geklärt haben und ich automatisch annahm, der Großteil unseres Familienalltag läge in meiner Verantwortung. Weil ich es erwartet habe und das Gefühl hatte, die Gesellschaft erwartet es von mir.

    Faire Elternschaft passiert nicht einfach. Sie entsteht durch Gespräche, durch Reflexion und durch Entscheidungen, die man idealerweise trifft, bevor der Alltag mit Neugeborenem, Säugling und Kleinkind einen überrollt.

    Wenn du dich also wirklich vorbereiten möchtest, dann nicht nur auf das Kinderzimmer. Sondern auf das Leben danach. Die Geburt ist nur der Übergang. Ein kurzer Moment, möge er auch fast zwei Tage dauern, wie bei der Geburt meiner ersten Tochter.

    Mit fairfam unterstütze ich dich dabei, genau diese Themen frühzeitig zu klären, damit du gar nicht erst in eine Schieflage gerätst, die sich später nur schwerer wieder auflösen lässt.

    Wenn ich könnte, würde ich folgende Bücher für alle werdenden Eltern zur „Pflichtlektüre“ machen, da es absolut lebensverändernd ist und mit Aufarbeitung unserer eigenen Prägungen aufzeigt, wie wir unseren Kindern Urvertrauen mitgeben können:

    Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden

    Stefanie Stahl: In drei Schritten zum starken Ich

    (Es handelt sich um Affiliate Links, das heißt ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Allerdings empfehle ich nur, was ich auch wirklich gut finde.)

  • Kommunikation auf Augenhöhe. Warum Timing genauso wichtig ist, wie die Worte selbst

    Kommunikation auf Augenhöhe. Warum Timing genauso wichtig ist, wie die Worte selbst

    Viele Konflikte entstehen nicht, weil wir das Falsche sagen – sondern weil wir es im falschen Moment sagen. Zwischen Tür und Angel. Im Stress. Wenn beide schon gereizt sind.

    Gute Gespräche brauchen keinen Wortlaut, der jede einzelne Silbe bedacht hat, sondern auch den richtigen Rahmen. Ein Moment, in dem beide zuhören können. In dem es nicht um Reaktion, sondern um Verstehen geht.

    Das bedeutet nicht, alles zu zerdenken. Sondern bewusster zu werden: Wann ist ein gutes Gespräch möglich – und wann nicht?

    Manchmal ist der wichtigste Schritt nicht, etwas sofort anzusprechen. Sondern kurz zu warten, Luft zu holen und einen besseren Zeitpunkt zu wählen.

    Das verändert oft mehr als jede perfekte Formulierung.

    Und dennoch: Wohlüberlegt sollten deine Worte sein, um beispielsweise Kritik zu äußern. Einen kleinen Tipp vorweg: Sprich aus der Ich-Perspektive. Sprich Beobachtungen an. Und dann schau, wie sich der Gesprächsverlauf verändert, wenn du weg von Vorwürfen, hin zu eigenen Beobachtungen gehst. Falls dich Kommunikation tiefergehend interessiert:

    Im fairfam Kurs zeige ich dir, wie ihr Gespräche so führt, dass sie wirklich etwas verändern – alltagstauglich, auf Augenhöhe und reflektiert. 

    Wenn du dich vorher selbst einlesen möchtest, kann ich dir folgende Bücher von Herzen empfehlen:

    Marshall B. Rosenberg: Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation

    Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens

    (Es handelt sich um Affiliate Links, das heißt ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Allerdings empfehle ich nur, was ich auch wirklich gut finde.)

  • Verantwortlich fühlen oder verantwortlich sein?

    Verantwortlich fühlen oder verantwortlich sein?

    Kennst du das Gefühl, dass du ständig „mitdenken“ musst? Dass du Dinge erledigst, bevor überhaupt jemand merkt, dass sie anstehen? Dass du verantwortlich bist, selbst für Dinge, die nie klar abgesprochen wurden?

    In stiller Erwartung, dass du sowohl an sie denkst als auch praktisch umsetzt.

    Dinge, wie Wickeltasche packen, Ersatzkleidung mit auf den Ausflug nehmen, Obst- und Gemüsesnacks vorbereiten, ich könnte diese Liste endlos weitermachen. 

    Viele Frauen wachsen mit der inneren Überzeugung auf, dass sie zuständig sind. Für Harmonie. Für Organisation. Für das Funktionieren des Alltags. Diese Verantwortung wird selten bewusst übergeben – sie entsteht schleichend. Und irgendwann fühlt sie sich selbstverständlich an.

    Das zeigt sich im Kleinen: Du erinnerst an Termine. Du planst voraus. Du siehst, was fehlt. Und im Großen: Du trägst den Überblick über eure Familie. Das Problem ist nicht, dass du das kannst. Das Problem ist, dass es oft unausgesprochen bleibt.

    Denn Verantwortung, die nie klar verteilt wurde, kann auch nicht fair verteilt werden.

    Vielleicht hast du schon versucht, Dinge abzugeben – und gemerkt, wie schwer das fällt. Nicht nur deinem Gegenüber, sondern auch dir selbst. Weil du gewohnt bist, dass es sonst nicht läuft. Oder nicht so, wie du es brauchst.

    Hier zeigt sich ein zentraler Punkt: Es geht nicht nur um Aufgaben. Es geht um Zuständigkeit. Solange du dich innerlich verantwortlich fühlst, wirst du Dinge übernehmen – selbst wenn du sie eigentlich abgeben willst. Der erste Schritt ist deshalb nicht, mehr zu delegieren. Sondern sichtbar zu machen, was du bereits trägst. Was denkst du alles mit? Wofür fühlst du dich zuständig? Und was davon wurde jemals bewusst entschieden?

    Diese Klarheit verändert etwas.

    Sie schafft die Grundlage für echte Gespräche – und für eine neue Aufteilung, die nicht auf Gewohnheit basiert, sondern auf Entscheidung. Du musst nicht alles tragen. Und du musst auch nicht diejenige sein, die alles zusammenhält.

    Im fairfam Kurs zeige ich dir, wie du Mental Load sichtbar machst, Verantwortung klar benennst und Schritt für Schritt neu verteilst – ohne Schuldgefühl und ohne ständigen inneren Druck. Dafür mit einfachen Vorlagen zum Ausdrucken.

  • Bedürfnisse erkennen – Wie du wieder mit dir und deinem Kind in Verbindung kommst

    Bedürfnisse erkennen – Wie du wieder mit dir und deinem Kind in Verbindung kommst

    Viele Konflikte entstehen, weil Bedürfnisse nicht gesehen oder ausgedrückt werden. Bei Kindern und bei uns selbst. Doch oft fällt es schwer, zu spüren, was wir wirklich brauchen. Wir funktionieren, organisieren, reagieren – statt zu fühlen. Nicht zuletzt weil viele unserer Generation nicht fühlen durften, sondern eben funktionieren und gehorchen mussten.

    Dabei ist Bedürfnisorientierung kein Ideal, sondern eine Haltung: Du darfst dich selbst ernst nehmen. Und dein Kind auch. Im Kurs zeige ich dir, wie du lernst, Bedürfnisse zu erkennen, sie in Worte zu fassen – und Räume zu schaffen, in denen sie Platz haben.

    Mit diesem Emotions- und Regulationsboard (Affiliate Link, Herzensempfehlung, wir nutzen das Board fast täglich), Reflexionsübungen und Kommunikationstipps gelingt euch das Schritt für Schritt.

    Bedürfnisse sind nicht egoistisch – sie sind menschlich. Und sie zeigen euch den Weg zu echter Verbindung. Zeige auch du deinem Kind, das es wichtig ist auf sich selbst zu hören. Seine Bedürfnisse wahrzunehmen, auszusprechen und dafür einzustehen.

  • Motherhood Penalty: Warum Mutterschaft Frauen langfristig Geld kostet

    Motherhood Penalty: Warum Mutterschaft Frauen langfristig Geld kostet

    Mit der Geburt eines Kindes verändert sich für viele Frauen nicht nur der Alltag, sondern auch die finanzielle Zukunft. Die sogenannte Motherhood Penalty beschreibt die langfristigen beruflichen und finanziellen Nachteile, die viele Mütter erleben.

    Durch Elternzeit, Teilzeit und den Großteil der Care-Arbeit verlieren Frauen oft Einkommen, Karrierechancen und Rentenansprüche. Während Väter beruflich häufig kaum Nachteile erfahren, summieren sich die finanziellen Einbußen bei Müttern über Jahre hinweg – teilweise bis in die Altersarmut.

    Das Problem liegt dabei selten an einzelnen Entscheidungen, sondern an gesellschaftlichen Strukturen und ungleichen Rollenverteilungen in Familien.

    Deshalb sollte faire Elternschaft auch finanzielle Fairness beinhalten: Wer übernimmt Care-Arbeit? Wer steckt beruflich zurück? Und wie können Nachteile langfristig ausgeglichen werden?

    Denn unbezahlte Familienarbeit hat einen Wert – auch wenn er auf keinem Gehaltszettel steht.

    Meine absoluten Lieblingsbücher in Punkto Finanzen, die ich meinen Töchtern schenke, sobald sie alt genug sind:

    Helma Sick & Renate Schmidt: Ein Mann ist keine Altersvorsorge

    Miss Moneypenny: Wie Frauen ihre Finanzen in die Hand nehmen

    Thomas Kehl & Mona Linke: Das einzige Finanzbuch

    Monika Bukowski: Unbezahlt und dennoch Arbeit

    (Es handelt sich um Affiliate Links, das heißt ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Allerdings empfehle ich nur, was ich auch wirklich gut finde.)

  • Konfliktstrategien in der Familie & wie ihr wieder zueinander findet

    Konfliktstrategien in der Familie & wie ihr wieder zueinander findet

    Konflikte gehören zum Familienleben dazu. Unterschiedliche Bedürfnisse, wenig Schlaf, zu viel Stress – und schon knallt es. Das ist normal. Die Frage ist: Wie geht ihr damit um?

    Die meisten gehen während Konflikten auf Distanz, manchmal räumlich, manchmal emotional. Doch Streit muss nicht trennen. Er kann ein Weg zu mehr Verständnis sein – wenn ihr die richtigen Werkzeuge habt. Im fairfam Kurs für gerechte Elternschaft zeige ich dir praxistaugliche Strategien, mit denen du deeskalieren, Bedürfnisse sichtbar machen und Lösungen finden kannst.

    Dazu gehören:

    • das Erkennen eigener Reizpunkte,
    • der bewusste Umgang mit Triggern,
    • das Formulieren eigener Bedürfnisse,
    • und alltagstaugliche Kommunikationsmodelle.

    Konflikte müssen nicht vermieden werden – sie dürfen konstruktiv sein. Und das kann man lernen. Auch, wenn selbst in anderen Strukturen erzogen wurde.

    Hier sind ein paar Bücher aufgelistet, die wich wärmstens empfehlen kann, auch wenn der erste Titel einer Provokation gleicht, denn während man die ersten großen Familienkonflikte erlebt, empfindet man vieles dabei, aber keine Quelle der Kraft, so ging es mir zumindest ganz am Anfang meiner Elternschaft.

    Tassilo Peters: Familienkonflikte als Kraftquelle

    John Gottmann: 7 Geheimnisse einer glücklichen Ehe

    (Es handelt sich um Affiliate Links, das heißt ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Allerdings empfehle ich nur, was ich auch wirklich gut finde.)

  • Was du über Elternschaft denkst (und warum das wichtig ist)

    Was du über Elternschaft denkst (und warum das wichtig ist)

    „Ich muss alles alleine schaffen.“ „Mein Kind darf nicht wütend sein.“ „Ich darf keine Fehler machen.“ Solche Glaubenssätze prägen unser Denken – oft unbewusst, oft seit der eigenen Kindheit.

    Diese inneren Überzeugungen beeinflussen, wie wir mit Stress, Konflikten und Erwartungen umgehen. Sie können uns stärken – oder blockieren. Umso wichtiger ist es, sie bewusst zu hinterfragen.

    Im Kurs von fairfam zeige ich dir, wie du alte Glaubenssätze erkennst, neu bewertest und Schritt für Schritt veränderst. Nicht mit Druck, sondern mit Verständnis und Klarheit.

    Du darfst neue Geschichten über Elternschaft schreiben – solche, die euch stärken und verbinden.

    Ein Buch, das ich übrigens jedem empfehlen würde, bestenfalls bevor man selbst Mama oder Papa wird (Affiliate Link): Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl.