Autor: Julia

  • Wie sieht dein Weg in die gerechte Elternschaft aus?

    Wie sieht dein Weg in die gerechte Elternschaft aus?

    Familienleben bedeutet Entscheidungen. Schon vor der Geburt stellst du dir Fragen: Wer bleibt zunächst zu Hause? Wie organisiert ihr eure Erwerbsarbeit? Wie wollt ihr Care-Arbeit und Haushalt aufteilen? Und vor allem: Wie schafft ihr es, dass dabei niemand dauerhaft zurücksteckt?

    Gerechte Elternschaft heißt, diese Fragen partnerschaftlich, individuell und informiert anzugehen. Es gibt kein Pauschalrezept – aber es gibt Wissen, Werkzeuge und Methoden, die dir helfen, eure Elternschaft so zu gestalten, dass alle Bedürfnisse gesehen werden.

    Statistiken zeigen, dass Care-Arbeit nach wie vor oft ungleich verteilt ist (Destatis). Doch das ist keine unveränderliche Realität. Du kannst deinen eigenen Weg für deine Familie finden – mit Klarheit, guter Kommunikation und der Bereitschaft aller FamilienmitgliederInnen, Verantwortung bewusst aufzuteilen. Es ist wichtig, dass wir neue Familienmodelle vorleben, um für die nachfolgenden Generationen Vorbilder zu sein. Unsere Generation hat die herausfordernde gesellschaftliche Aufgabe übernommen, einen Paradigmenwechsel in Punkto Familie anzustoßen.

    fairfam unterstützt dich dabei: Du bekommst fundiertes Wissen, alltagstaugliche Tools, Reflexionshilfen und konkrete Vorlagen. Damit du nicht im Nebel stochern musst, sondern eure Elternschaft aktiv, fair und zukunftsfähig gestalten kannst – so, wie es zu euch passt.

  • Wir sind online – fairfam geht an den Start!

    Wir sind online – fairfam geht an den Start!

    Es ist so weit: fairfam ist online! Wir freuen uns riesig, dir unsere neue Plattform rund um gerechte Elternschaft vorzustellen. Hier findest du ab sofort fundiertes Wissen, praktische Impulse und erste Tools, um Familie bewusst, gleichberechtigt und fair zu leben.

    Bis unser Online-Kurs im Oktober startet, kannst du dir schon erste Materialien sichern – kostenfrei und ohne Anmeldung.

    Stöbere durch unseren Blog, lade dir unsere kostenlosen Downloads runter oder hol dir direkt zwei unserer verfügbaren Produkte, die wir in den nächsten Blogbeiträgen näher vorstellen:

    • den Leitfaden „Vermögensaufbau für Frauen“ mit Excel-Vorlage zur Budgetplanung,
    • das liebevoll gearbeitete Impulsheft „Spiritualität im Alltag mit Kindern“ mit Anregungen für mehr Verbindung im Familienalltag und einer eigenen Traumreise als Audiofile für Kinder, die abends schwer runterkommen können.

    Zeit für gerechte Elternschaft – schön, dass du da bist!

  • Vermögensaufbau für Frauen – Klarheit, Kontrolle und Selbstbestimmung

    Vermögensaufbau für Frauen – Klarheit, Kontrolle und Selbstbestimmung

    Viele von uns übernehmen den Großteil der Care-Arbeit. Wir reduzieren unsere Arbeitszeit, verdienen weniger, zahlen weniger in die Rente ein – und stehen im Alter oft mit einer schmalen Absicherung da. Das hat System. Aber es ist kein Schicksal. Es ist uns anerzogen, aber nicht unabänderbar.

    Finanzielle Selbstbestimmung beginnt mit dem ersten Überblick. Genau deshalb habe ich den Leitfaden „Vermögensaufbau für Frauen“ entwickelt – von Frau zu Frau. Du findest darin alles, was du brauchst, um dir einen klaren Plan für deine Finanzen zu machen – selbst wenn du dich bisher noch nie damit beschäftigt hast.

    Was dich erwartet:

    • Eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was kommt rein, was geht raus?
    • Eine Excel-Vorlage zur Budgetplanung, die dir hilft, den Überblick zu behalten und finanzielle Spielräume sichtbar zu machen.
    • Klar strukturierte Schritte für den Vermögensaufbau – zugeschnitten auf deinen Alltag mit Familie und wenig Zeit.
    • Impulse zur privaten Altersvorsorge

    Mein Ziel ist es, dir das Handwerkszeug zu geben, damit du selbstbewusste finanzielle Entscheidungen treffen kannst – unabhängig davon, wie viel du aktuell verdienst oder sparst. Schluss mit Altersarmut für Frauen, lasst uns Geld zu unserem Thema machen!

    Der Leitfaden ist dein erster Schritt zu mehr Klarheit und Kontrolle über deine Finanzen – hol ihn dir jetzt und fang einfach an.

  • Rituale mit Kindern – Warum sie uns im Alltag Halt geben

    Rituale mit Kindern – Warum sie uns im Alltag Halt geben

    Familienalltag ist oft turbulent. Zwischen Terminen, Arbeit, Müdigkeit und To-do-Listen verlieren wir manchmal das, was eigentlich zählt: Verbindung. Rituale helfen uns, innezuhalten. Sie geben Struktur, schenken Nähe und schaffen kleine Inseln der Achtsamkeit. Außerdem helfen sie Kindern dabei resilienter zu werden, so dass sie für die Herausforderungen des Lebens besser gewappnet sind.

    Ein Gute-Nacht-Lied, die morgendliche Kuscheleinheit, eine Kerze beim Abendessen – Rituale müssen nicht groß oder aufwendig sein. Sie wirken durch Wiederholung und Bedeutung. Gerade für Kinder sind sie wichtig, weil sie Orientierung und emotionale Sicherheit geben.

    Unser ausführliches und liebevoll erstelltes PDF „Spiritualität im Alltag mit Kindern“ zeigt dir konkrete Impulse und einfache Rituale, die ihr sofort umsetzen könnt. Es ist eine Einladung, euren Alltag bewusster zu gestalten – mit Momenten, die in Erinnerung bleiben.

    Lade dir das 10-seitige PDF herunter und entdecke, wie kleine Rituale eure Verbindung stärken können. Plus: Entspannungsmeditation für Kinder, die abends schlecht abschalten können.

  • Zwischen Utopie und Realität – Was meine Bachelorarbeit mit fairfam zu tun hat

    Zwischen Utopie und Realität – Was meine Bachelorarbeit mit fairfam zu tun hat

    Als ich meine Bachelorarbeit schrieb, steckte ich mitten in meiner eigenen Mutterschaftskrise. Ich stellte mir eine große Frage: Wie gehen Frauen heute mit ihrer Mutterschaft um – und was braucht es, um eine utopische Elternschaft leben zu können?

    Ich wollte wissen, was uns wirklich stärkt. Ob Maschinen, Technik oder KI uns in der Elternschaft helfen können. Oder ob wir etwas völlig anderes brauchen. Ich habe über Wochen hinweg mit Müttern gesprochen, Interviews geführt, Umfragen ausgewertet. Dabei habe ich gesehen: Die Themen sind überall die gleichen. Die Überforderung. Der Druck. Der Wunsch, es besser zu machen, anders zu machen als die Generationen vor uns. Und das Gefühl, vom System alleingelassen zu sein.

    Die Recherche gehörte zu den frustrierendsten Zeiten meines bisherigen Lebens. Sie hatte Fragen aufgeworfen, die mich bis heute begleiten. Und sie waren der Beginn einer schrecklichen Zeit des Umbruchs. Nur vier Tage nach der Abgabe meiner Bachelorarbeit bekam ich die schlimmste Nachricht meines Lebens. Meine Mama hatte eine Gehirnblutung und würde noch am gleichen Tag sterben.

    Ein Einschnitt, der mir gezeigt hat, wie wertvoll unser Austausch über Elternschaft war – und wie viel ich davon an meine Kinder weitergeben möchte. Wie besonders die Verbindung einer Mama zu ihrem Kind und wie wichtig Spiritualität im Alltag ist. Gerade wenn ich mit meinen beiden Töchtern über ihre Oma spreche. Mein Herz fühlt beides: Traurigkeit und Zuversicht. Ich möchte meinen Kindern einen Umgang mit dem Tod schenken, der von Leichtigkeit geprägt ist. Ein Samen, den meine Mama in mein Herz gepflanzt hatte und der im Leben meiner Kinder zum Baum heranwachsen darf.

    Rückblickend war die Entstehung meiner Bachelorarbeit der emotionale Tiefpunkt – das ehrliche Hinsehen, das Aufdecken und die völlige Desillusionierung der Konsequenzen von Elternschaft. Die Utopie war die Vision: Wie Elternschaft sein könnte, wenn sie frei, fair und selbstbestimmt wäre. Und fairfam ist mein realistischer Weg dazwischen: fundiert, alltagstauglich, menschlich.

    Ich glaube nicht an utopische Elternschaft. Aber ich glaube daran, dass wir sie gestalten können – mit Klarheit, mit Empathie und mit gegenseitiger Unterstützung.

  • Wie ich an fairfam arbeite und welche Themen wirklich zählen

    Wie ich an fairfam arbeite und welche Themen wirklich zählen

    Hinter fairfam steht keine Agentur, kein Verlag, kein Start-up. Hinter fairfam stehe ich – eine Mutter, die sich Klarheit gewünscht hat und sie nun weitergibt.

    Ich arbeite strukturiert und flexibel. Ich plane Inhalte, recherchiere, schreibe, gestalte – und gleichzeitig kümmere ich mich um zwei Kinder, wickle, stille, spiele, organisiere, begleite. Ich weiß, was Care-Arbeit bedeutet. Und ich weiß, wie schnell der Alltag kippen kann. Genau deshalb ist fairfam praxisnah, ehrlich und machbar.

    Inhalte entwickle ich auf Basis wissenschaftlicher Studien, mit Unterstützung von Expert:innen und mit dem Anspruch, alles transparent zu belegen. Jede Quelle ist angegeben. Jeder Download basiert auf fundiertem Wissen. Denn Transparenz ist die Basis für Fairness.

    Themen, die mich beschäftigen:

    • gleichberechtigte Aufteilung von Erwerbs- und Care-Arbeit,
    • finanzielle Absicherung und Vermögensaufbau,
    • Kommunikationsstrategien und Mental Load,
    • Wertearbeit, Spiritualität, Beziehungspflege,
    • Alltagsorganisation, Konfliktlösung, Selbstfürsorge.

    fairfam ist kein starres Konzept – sondern ein wachsendes Angebot. Ich höre zu, beobachte, reflektiere. Und ich passe an, was nicht passt. Für mehr Gleichgewicht, mehr Verbindung und mehr Selbstwirksamkeit in Familien. Seid gespannt auf einen Online-Kurs, der dich dabei unterstützt, Elternschaft bewusst und gerecht zu leben.

  • Wie fairfam entstanden ist und warum ich diesen Weg gehe

    Wie fairfam entstanden ist und warum ich diesen Weg gehe

    Ich bin Mama geworden – und fand mich plötzlich in Strukturen wieder, von denen ich angenommen hatte, sie lägen längst hinter uns. Ich war überrascht, wie stark ich für Gleichberechtigung kämpfen musste. Wie sehr ich mich in Rollen wiederfand, die ich nicht gewählt hatte und die auch nicht zu mir passten. Wie selbstverständlich Verantwortung auf mir landete – emotional, organisatorisch, finanziell. Und wie wenig vorbereitet ich war.

    Die Geburt meines ersten Kindes war traumatisierend. Der Einstieg ins Mama-Sein: einsam. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mit meiner nicht schlafen wollenden Tochter in der Trage spät abends noch durch die Straßen lief, meine Schwester am Telefon und ich schluchzte schuldzerfressen: „Ich bin einfach keine Mama. ich fühle es nicht.“ Doch was ich fühlte war Zerrissenheit zwischen der neuen Verantwortung für ein Leben, Care-Arbeit, Beziehung, und dem Versuch, mich selbst nicht gänzlich dazwischen zu verlieren. Je mehr ich mit anderen Frauen sprach und für meine Bachelorarbeit recherchierte, desto klarer wurde: Das ist kein Einzelfall. Das ist unser System.

    Es dauerte ein halbes Jahr bis ich in meiner Mamarolle ankam. Ich hatte zahlreiche Diskussionen mit meinem Partner, Gespräche über Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse. Dass wir das erste Jahr als Eltern mit einem Schreibaby, das zeitweise nicht länger als eine Stunde am Stück schlief, als Paar überlebt hatten, grenzte an ein Wunder.

    fairfam ist das Resultat. Mein drittes Baby. Ich möchte nicht, dass andere Frauen und Eltern dieselben Kämpfe führen müssen – unvorbereitet, isoliert, frustriert. Ich möchte ein Angebot schaffen, das Klarheit bringt, Orientierung gibt und Mut macht. Das ehrlich ist, ohne zu überfordern. Das Werkzeuge liefert, statt nur Ideale zu predigen. Und das Elternschaft als etwas begreift, das nicht von selbst fair wird – sondern das gestaltet werden will.

    Was mir selbst gefehlt hat? Rollenvorbilder. Werkzeuge. Ein Austausch auf Augenhöhe. Ein Ort, an dem ich all das finde, ohne bewertet zu werden. Genau das wird fairfam.

    Ich bin überzeugt: Elternschaft kann gleichberechtigt sein. Aber nur, wenn wir sie bewusst gestalten.