Viele Konflikte entstehen nicht, weil wir das Falsche sagen – sondern weil wir es im falschen Moment sagen. Zwischen Tür und Angel. Im Stress. Wenn beide schon gereizt sind.
Gute Gespräche brauchen keinen Wortlaut, der jede einzelne Silbe bedacht hat, sondern auch den richtigen Rahmen. Ein Moment, in dem beide zuhören können. In dem es nicht um Reaktion, sondern um Verstehen geht.
Das bedeutet nicht, alles zu zerdenken. Sondern bewusster zu werden: Wann ist ein gutes Gespräch möglich – und wann nicht?
Manchmal ist der wichtigste Schritt nicht, etwas sofort anzusprechen. Sondern kurz zu warten, Luft zu holen und einen besseren Zeitpunkt zu wählen.
Das verändert oft mehr als jede perfekte Formulierung.
Und dennoch: Wohlüberlegt sollten deine Worte sein, um beispielsweise Kritik zu äußern. Einen kleinen Tipp vorweg: Sprich aus der Ich-Perspektive. Sprich Beobachtungen an. Und dann schau, wie sich der Gesprächsverlauf verändert, wenn du weg von Vorwürfen, hin zu eigenen Beobachtungen gehst. Falls dich Kommunikation tiefergehend interessiert:
Im fairfam Kurs zeige ich dir, wie ihr Gespräche so führt, dass sie wirklich etwas verändern – alltagstauglich, auf Augenhöhe und reflektiert.
Wenn du dich vorher selbst einlesen möchtest, kann ich dir folgende Bücher von Herzen empfehlen:
Marshall B. Rosenberg: Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation
Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens
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